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Durchfall





wichtig:
das Kind häufig trockenlegen, um Wundsein zu vermeiden, gestillte Säuglinge weiter stillen. Sollte Ihr Kind vor der Durchfallerkrankung eine Spezialnahrung erhalten haben, darf eine Ernährungsumstellung nur nach ärztlicher Verordnung erfolgen.
Sollten unstillbares Erbrechen, eine Trübung des Bewusstseins, völlige Nahrungsverweigerung, Fieber, blutige Stühle, krampfartige Bauchschmerzen auftreten oder der Durchfall länger als 2-3 Tage anhalten, bitte den betreuenden Kinder- und Jugendarzt erneut aufsuchen.

Zu Beginn gegebenenfalls ORL (orale Rehydratationslösung wie GES oder Oralpädon, ca. 50ml pro kg Körpergewicht über 6h)






Kinder sollten spätestens 4 - 6 h nach der "Teepause" ihre gewohnte Nahrung erhalten.
Gestillte Säuglinge können schon während der Rehydrierungsphase zwischen dem Füttern der ORL angelegt werden. Ein Umsetzen auf eine Säuglingsformula oder Spezialnahrung sollte unbedingt während oder kurz nach dem Durchfall vermieden werden.
Flaschenernährte Säuglinge erhalten unverdünnte Säuglingsmilchnahrung. Ein Umsetzen auf eine spezielle Nahrung (sogenannte "Heilnahrungen" mit reduziertem Laktose-, Fettgehalt; Sojaformelnahrung oder Hydrolysat-Formula) ist nicht angezeigt. Säuglinge, die eine hypoallergene Säuglingsmilch erhalten, sollen keine andere Säuglingsmilch auf Kuhmilch- oder Sojabasis erhalten.
Kleinkinder können sehr rasch auf eine für ihr Alter angemessene Kost umgestellt werden, beginnend mit Nahrungsmitteln mit komplexen Kohlenhydraten wie Brot mit Aufstrich, Nudeln-, Kartoffel- oder Reisgerichte, Hafer- oder Grießbrei, Salzstangen, Suppen (Kartoffelsuppe, Möhrensuppe). Falls das nicht erbrochen wird. kann auf Normalkost mit normalem Fettgehalt übergegangen werden. Säfte mit hohem Fruktose-, Saccharose- oder Sorbitanteil (z.B. Apfelsaft, Birnensaft) sollten vermieden werden.

Unstillbares Erbrechen:
Ist es durch Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Krankheit zum Abbau von körpereigenem Fett gekommen, entsteht im Stoffwechsel Aceton, das in der Atemluft zu riechen ist und zu Übelkeit und wiederum Erbrechen führt. Dieser Kreislauf kann durch folgende Maßnahmen unterbrochen werden, sollte aber ärztlich überwacht werden:
dem Kind alle 5-10 Minuten teelöffelweise Flüssigkeit anbieten
Tee mit Traubenzucker , Drittel-Mischung aus Mineralwasser, Orangensaft, schwarzem Tee mit Traubenzucker, eine Prise Salz, evtl. auch Himbeer- oder Erdbeersirup zugeben


(c) Franz Jüngerhans